Radiologische Differenzierung intrakranieller Epidermoide von Arachnoidalzysten

Ziel: Intrakranielle Epidermoide (Cholesteatome) ahmen Arachnoidalzysten in ihren radiologischen Eigenschaften nach, insbesondere im Kleinhirnpontinwinkel. Es ist wichtig, die beiden Bedingungen zu unterscheiden, da sie unterschiedliche therapeutische Interventionen rechtfertigen. Das Ziel dieser Studie ist es, die verschiedenen radiologischen Eigenschaften der Bedingungen aufzuklären.

Studiendesign und Einstellung: Dies war eine retrospektive Studie mit 4 Patienten, die zur Differentialdiagnose und Behandlung intrakranieller zystischer Läsionen an die Abteilungen Neurotologie / Neurochirurgie und Neuroradiologie in einem tertiären Überweisungsuniversitätskrankenhaus überwiesen wurden.

Patienten: Vier Patienten verschiedener Altersgruppen mit zystischen intrakraniellen Läsionen, diagnostizierten Epidermoid- oder Arachnoidalzysten, wurden ausgewählt. Eine retrospektive Analyse ihrer Falldiagramme, radiologische und chirurgische Eingriffe, und Follow-up-Aufzeichnungen wurden durchgeführt.

Methoden: Die verwendeten Bildgebungstechniken umfassten computertomographische Scans, Magnetresonanztomographie (MRT) mit T1-, T2-, Protonendichte- und gadoliniumverstärkten T1-Bildern. Darüber hinaus wurden spezielle MRT-Sequenzen verwendet, die eine flüssigkeitsdämpfte Inversionsrückgewinnung und ein Echo-planares Diffusions-Scanning beinhalteten. Alle Patienten wurden einer audiovestibulären Untersuchung unterzogen.

Ergebnisse: Beide Läsionen sind charakteristisch gut abgegrenzt und haben eine homogene niedrige Dichte, ähnlich der Zerebrospinalflüssigkeit auf computertomographischem Scan, zeigt keine Kontrastverstärkung. Im MRT erscheinen Epidermoide und Arachnoidalzysten normalerweise hypointensiv auf T1-gewichteten Bildern und hyperintensiv auf T2-gewichteten Bildern. Bei der flüssigkeitsdämpften Inversionswiederherstellung neigt eine Arachnoidalzyste dazu, der Intensität der Liquor cerebrospinalis zu folgen, während ein Epidermoid hyperintensiv wird. Es gibt Fälle, in denen ein Epidermoid als Läsion geringer Intensität bei flüssigkeitsdämpfter Inversionsregeneration auftreten kann. Dieses Dilemma wird durch die Verwendung von Echo-Planar-Diffusions-Scanning gelöst, auf dem ein Epidermoid hell bleibt.

Fazit: Die Autoren empfehlen die Verwendung von fluid-attenuierter Inversionswiederherstellung und Diffusionssequenz-MRT, wenn die endgültige radiologische Diagnose von zystischen intrakraniellen Läsionen mit routinemäßigen computertomographischen Scans und MRT schwierig wird.

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